Yat - Magazine


(Dieses Bericht ist in 5 Magazinen und in einem Buch gedrückt)

 

KÜNSTLER

In der Tiefe des ganz in Nebel eingehüllten Bildes, kann man eine Leiter erahnen, die nach oben führt. Neben der Leiter drängt sich ein Häuflein Menschen. "Was machen die da?" frage ich Kurdjukov. "Sie wollen in den Himmel", antwortet der Künstler."Und Sie sind nicht dazwischen?" "Nein. Mir und Nikita geht es hier gut."

An einem Tisch unter einem Herbstbaum sitzen zwei, die sich eng aneinanderschmiegen. Vor ihnen, ein wenig von nebligen Feuern beleuchtet, rollen langsam Äpfel. "Ich habe viele "Nebelbilder", sagt der Künstler. Alle sind weg, in München, bei Doktor O. Donner und seinen Freunden. Aber diese "Leiter" habe ich nicht weggegeben. Ich habe sie gemalt, als ich vollkommen erschöpft war, als es schien, dass man Nikita überhaupt nicht helfen kann. Aber dieses Bild sah auch Josef O. Donner, der meine Ausstellung im Künstlerhaus sah. Er fragte: "Ist das die Leiter von Jakob? Warum ist sie im Nebel?" Ich habe damals selbst nicht verstanden warum. Ich hatte in meiner Werkstatt schon ungefähr 40 Nebelbilder. Josef wollte sie anschauen. Nachdem er sie gesehen hatte, schlug er vor, eine Ausstellung mit "russischen Nebeln" in seinem Haus bei München zu machen. Die Austellung fand statt. Ungefähr 100 Freunde besuchten das Haus von dem bekannten bayrischen Rechtsanwalt, Josef O. Donner: Juristen, Ärzte, Wissenschaftler, Schauspieler... Die "Nebel" von Wladimir Kurdjukov wurden restlos verkauft. Nur die "Leiter" nahm der Künstler wieder mit zurück, nachdem er erklärt hatte, noch würde sein Sohn sie brauchen. Dachte er vielleicht, dass Nikita eines Tages auf diesem Weg nach München kommen würde?...

EIN ANDERES LEBEN

Aus den Kinderfotos Nikitas blicken mich Augen eines Engels an. Irgendjemand hat einmal gesagt, dass alle Kinder Engel Gottes seien. Was Nikita angeht, so fliegt er wirklich, obwohl er schon seit 20 Jahren mit gebrochenen Flügeln lebt. Zerebrale Lähmung - das ist ein Schicksal. Ich habe verschiedene "zerebrale" Schicksale getroffen. In einem abgelegenen polnischen Dorf sah ich einen kleinen Jungen, der mit der Geschwindigkeit einer Eidechse durch den Hof kroch, der mit Hunden, Katzen und Kaninchen spielte und der mit einem kleinen Zicklein, das bei grimmiger Kälte geboren wurde, so dass ihm die Beinchen abfroren, in einem Bett schlief.

Wladimir Kurdjukov brachte Nikita zu einem enthusiastischen Arzt, als das Kind vier Jahre alt war. Nikita konnte seine Hände leicht bewegen, sogar einen Löffel konnte er zum Mund führen, seine Beine aber blieben vollkommen wie Watte. "Wir können den Jungen in einer unserer Gruppen trainieren," sagte Dikul, "aber wenn sie Zeit haben, rate ich ihnen, alles in die eigenen Hände zu nehmen. Hier sind die Zeichnungen meines Arbeitsgerätes. Können sie es selber machen?"

Ich erfuhr von Kurdjukov über einen Bekannten, der seine Bilder verkaufte. Kurdjukovs Sachen wurden gern genommen, und der Verkäufer war betrübt, als der Künstler auf einmal erklärte, das es keine weiteren Bilder von ihm geben würde. "Ein Sonderling", wunderte sich der Bekannte." Ich weiß, dass er große Sorgen mit seinem Sohn hat. Das heißt, er braucht Geld nötiger denn je. Aber er hat, warum auch immer, entschieden, dass ihm jetzt nicht nach Malen zumute ist."

Damals war Kurdjukov wirklich nicht nach Bildern zumute. Dem Künstler wurde plötzlich mit aller Klarheit bewußt, dass, wenn er seinen Sohn nicht retten würde, sein ganzes Leben seinen Sinn verlöre. Seine Frau hatte er schon verloren... "Mein Gott, wie hab ich sie geliebt", erzählte Kurdjukov. "Nachdem ich Aljona getroffen hatte, entschied ich, dass ich jetzt einfach verpflichtet war, berühmt zu werden. Ich arbeitete wie ein Verrückter. Und sie verstand, dass sie mit mir nicht verloren gehen würde, war überzeugt davon, dass ich ihr ein schönes Leben bieten würde. Und ich enttäuschte ihre Geduld nicht, zog mit einem Freund nach Sibirien um Geld zu verdienen: in den Kolchosen und Sowjosen von Tjumen malten wir Lenin, Kühe und Traktorfahrer, stellten Denkmäler auf, verschönerten kulturelle Einrichtungen, Schulen, Kindergärten. Ich brachte einen Haufen Geld nach Hause... Durch die Tragödie mit Nikita wurde alles schnell klar. Nein, nicht sofort. Am Anfang, als ich sah, wie sie weint und leidet, starb ich fast vor Mitleid. Nichts bemerkte sie um sich herum, geriet mit dem Kinderwagen direkt unter ein Auto. Und eines Tages platzte es aus ihr heraus:" So haben wir nicht vereinbart zu leben!" Mir fiel das Herz in die Hose vor Angst. Als ich zur Besinnung kam, begriff ich: Sie liebt mich nicht. Und es wurde noch schlimmer, auch für Nikita. Damit nichts vom Sohn ablenken konnte, ließ er sich scheiden. Und nach dem Besuch bei Dikul zog er mit Nikita in eine andere Wohnung. Hier begann er, nachdem er das entsprechende Gerät für Nikita eingerichtet hatte, ein neues Leben.

"Ich weckte Nikita um 8 Uhr morgens, um mit ihm bis 11 Uhr sehr schwierige Gymnastikübungen zu machen. Er hat sich furchtbar angestrengt, war erschöpft, weinte vor Kraftlosigkeit. Ich weinte mit ihm zusammen, nachdem ich ihn umarmt hatte. Dann gingen wir spazieren und er bat nicht um den Rollstuhl, er wußte, dass ich ihn nicht schieben würde. Fiel hin und stand auf - bis zur Erschöpfung. Nach dem Mittagessen und einer Ruhepause wieder drei Stunden Gymnastik...

Mit fünf Jahren konnte Nikita schon lesen, als Pflichtübung laut, indem er seine Zunge entknotete, die auch von der Lähmung betroffen war.

"Wollte er sprechen?" "Sehr sogar. Er redete die ganze Zeit mit mir, damit ich antwortete. Ich las ihm alles vor, was ich selber las: Martial, Shakespeare, Thomas Mann. Musik konnte man bei uns auch in der Nacht hören: Mozart, Beethoven, Ravel. Nikita schlief gut bei solcher Musik und ich zeichnete in dieser Zeit. Malen tat ich nicht, die Malerei hatte ich zu der Zeit unterbrochen, aber ich führte ein "Buch der Tage" ein, sozusagen ein Tagebuch in Zeichnungen. Ich führe es noch heute..."

"Und wann fing Nikita das Zeichnen an?" "Sehr viel später, mit neun, zehn Jahren. Als er endlich (und das mit großer Mühe) in seinen Händen Stift und Pinsel halten konnte. Aber vor dieser Zeit passierte möglicherweise das Wichtigste. Aljona kam und nachdem sie einen Aufstand gemacht hatte, nahm sie Nikita mit sich mit. Drei Tage lag der Junge auf dem Sofa, mit dem Gesicht zur Wand. Dann erhob er sich auf einmal hastig, kam bis zum Stuhl, griff dessen Lehne und bewegte sich zusammen mit dem Stuhl zur Tür. Die erschütterte Mutter, die wie versteinert war, sah, wie er ging. Mit zitternder Hand wählte sie die Nummer Kurdjukovs. Nachdem sie seine Stimme hörte, fing sie an zu schreien: "Komm! Er geht! Zu dir!"

Einige Jahre später sah ich auf einer Ausstellung Kurdjukovs "Don Quichote". Ein einsamer, gequälter Reiter, der sich einen Augenblick aus den Steigbügeln erhebt und angestrengt in die Ferne blickt, erstarrt inmitten der Leinwand, als ob er auf ein Wunder warten würde. Daneben hing ein Bild seines Sohnes. Darauf steckt ein Pferdchen mit hängendem Kopf sein Maul in das Strohdach einer russischen Bauernhütte. Don Quichote selbst kniet nieder, wie der verlorene Sohn, der zum Vater zurückkehrt.

Nikita begann in dem kleinen Dorf Selzo, im Bezirk von Jaroslawl, bei Ljubim zu zeichnen. Kurdjukov kaufte hier ein Haus, in der Hoffnung, dass der Segen der Natur und die Ziegenmilch Wunder vollbringen. In diesem Dorf brachte er seinem Sohn bei, dass nur er selbst das Beste von allem erreichen konnte. Hier begann der Weg Nikitas zur Münchner Akademie der Künste. Am Ende des letzten Sommers besuchte ich dort Vater und Sohn während der ersten Semesterferien Nikitas.

VORSEHUNG

Ob Wladimir Kurdjukov daran dachte, dass sein Sohn Künstler wird?

"Nein, niemals," versichert er. "Selbst jetzt bin ich nicht sicher, ob er Berufskünstler wird. Zu merkwürdig ist alles, was er zeichnet. Diese Eigentümlichkeit entstand sofort und für immer. Die schwierigen Bewegungen der Finger, von denen er bis jetzt Gehorsamkeit erzwingt, bringen eine besondere Art von Strichen und Pinselauftrag hervor. Er macht alles anders.

"Und wenn Nikita irgend etwas anderes werden wollte?" "Ich würde jeden seiner Wünsche unterstützen, solange er wirklich stark ist. Nikita konnte nur durch Besessenheit gerettet werden. Ich erinnere mich, wie in der Freiburger Klinik, wo zum wiederholten Mal die Diagnose gestellt wurde, Professor Karinfenberg sagte: "Dieses Kind wird dann gehen, wenn es selbst es will." Und damit behielt er recht. Das erste Mal ging Nikita nach dem Aufstand mit Aljona. Aber damals war erst die Spitze des Eisbergs berührt. Und als er selbst zeichnen, um nicht zu sagen, gleich mit Öl malen wollte, kam ich ihm buchstäblich entgegen.

In jenem Sommer auf dem Land zeichneten sie gemeinsam. In einem der Kataloge Kurdjukovs finde ich Bilder jenes erinnerungswürdigen Jahres 1989, wo nach dreijährigem Schweigen, sozusagen das Gelöbnis für die Errettung des Sohnes und nach dreijährigem Gehorsam, durchlebt in väterlichen Mühen, der Künstler wieder zum Pinsel griff. Auf "Die Nebel" folgten klare, stille, flächig aufgetragene Farben.

"Und was zeichnete Nikita damals?" "Das erste Bild war "Der Stern von Betlehem". Ich glaube er durchlebte seine zweite Geburt, mit aller Klarheit darüber, was vor sich geht. In jenen Tagen lasen wir das Evangelium, besprachen es und brachten es in Beziehung zu unserem Leben. Meine Eltern, Bauern, tiefgläubige Menschen, tauften auch uns, sieben ihrer Kinder. Ich ließ Nikita in Petschora bei meinem Bruder taufen. Alle seine ersten Bilder waren aus dem Evangelium: Weihnachten, Mariä Verkündigung, der Judaskuss, die Kreuztragung...

Die meisten dieser Bilder des Jungen verstreuten sich auf Sammlungen einzelner Leute, gingen an Fonds und Behörden, die viele Entscheidungen für die Zukunft Nikitas trafen. Aber "der Stern von Betlehem" blieb im Dorf, wie ein Symbol der Vorsehung. Denn seit dem Tag, als er auf seinem ersten Bild erstrahlte, ging das Leben des Jungen in einem Rhythmus, als ob ihm Flügel gewachsen wären.

Erstaunlich, aber wahr: sogar Aljona, gestern noch verwirrt und verbittert über ihr unglückliches Leben, änderte sich auf einmal entscheidend. Sie wurde sozusagen die Managerin ihres Sohnes und entwickelte auf diesem Gebiet ein außergewöhnliches Talent.

Wenn ich diese Geschichte analysiere, komme ich nochmals zu dem Schluß, wie paradox dieses Leben ist. Einerseits hat die Krankheit von Nikita die Eltern getrennt. Andererseits begann genau damit seine Rettung. Denn (und das ist das Paradox!), im Zusammenleben konnten weder Kurdjukov noch Aljona das für den Sohn tun, was jeder alleine tat - jeder das Seine. Nachdem sie sich voneinander befreiten, nachdem sie aufhörten sich mit dem Gift von Liebe und Haß zu verletzen, verstanden sie, dass das Schicksal ihres Sohnes ihr Schicksal ist: retten sie ihn, retten sie sich selber.

Dachten die Leute, die Nikita halfen, die seine Kinderbilder kauften, das er ein großer Künstler wird? Ich weiß es nicht. Mir scheint, etwas anderes war wesentlich wichtiger: In seinen Zeichnungen und Bildern sahen sie einen Menschen, der mit seiner ganzen Existenz zum Leben durchbrach. Dieser Durchbruch wurde besonders schwer, als plötzlich die Kindheit aufhörte. Und wieder wurde es Zeit zu entscheiden: Sein, oder nicht Sein. Sein bedeutet weitergehen. Aber wohin?... Als Wladimir Kurdjukov nach Moskau kam, hatte er die Wahl: wenn sie ihn auf der Surikovskij-Akademie nicht nahmen, dann auf der Stroganoff-Hochschule. Nikita hatte keine Wahl. Seine Malerei steckte durch Leidenschaft und Geisteskraft an. Aber die Schule, die sein Vater an der Stroganoff-Hochschule durchlief, konnte er seinem Sohn nicht zukommen lassen. Aufgrund der Umstände machte Nikita alles anders. An keiner russischen Kunsthochschule, wo alle Lernprozesse - vom Examen bis zum Diplom - einer traditionellen Schulordnung unterworfen sind, hätten sie ihn genommen. Inzwischen hatte Nikita die Schule schon beendet und, so schien es, da war sie, die Sackgasse. Aber! Der Stern, den er auf seinem Bild entflammt hatte, leuchtete wie vorher. Solche Sterne gehen nicht aus.

EPILOG

Kurdjukov holte mich früh morgens vom stillen Bahnhof in Ljubim ab und brachte mich in sein Selzo. Nikita wartete auf uns an einem grob zusammengezimmerten Tisch unter einem herbstlichen Apfelbaum.

Kurdjukov setzte sich neben seinen Sohn, legte ihm seinen Arm um die Schultern und ich sah sie erneut, wie auf jenem Bild. Nur damals war alles ringsumher im Nebel. Aber jetzt strahlte ein klarer Morgen, vom Regen gewaschen und ein wenig vergoldet vom Altweibersommer. Wir tranken Tee aus dem Samowar und Vater und Sohn erinnerten sich...

Das Wunder kam in Form eines ehemaligen Russlanddeutschen nach Moskau, dem heutigen Münchner Künstler Andreas von Schlippe, der eingeladen war eine Aufführung am Tagankov-Theater zu inszenieren. Aljona fand in der Zeitung ein Interview mit ihm, in dem von Schlippe, ein Absolvent der Münchner Kunstakademie, erzählte, dass in diese weltweit demokratischste aller Schulen nicht nach einer vorgegebenen Schulordnung, sondern nach Individualität aufgenommen wird. Aljona und Wladimir eilten ans Tagankov-Theater, aber der Künstler war schon abgereist. Sie fanden seine Adresse heraus, schrieben Andreas nach München und legten dem Brief Fotografien von Nikitas Arbeiten bei.Von Schlippe antwortete sofort und erklärte, dass er Nikitas Sachen bereits der Akademie gezeigt habe. Und bald kam ein Brief von Professor Sauerbruch, mit der Nachricht, dass er vorhabe, einige Tage nach Moskau zu kommen, um die Originale des jungen Künstlers zu sehen. Und er kam wirklich. Nachdem er die Arbeiten gesehen hatte, bat er Nikita, ihm etwas vorzuzeichnen. Beobachtete, dass der Vater dem Sohn die Pinsel auswusch, ihm die Palette säuberte. Danach sagte er, dass er den jungen Mann unter folgenden Bedingungen in seine Klasse nehmen würde: erstens, Nikita solle vom selben Tag an alles selbstständig machen, zweitens solle er Deutsch lernen.

Wunder sind nur in Märchen leicht. Wenn sie dem Leben zur Hilfe kommen, fordern sie dem Menschen enorme Anstrengungen ab. Die Vorbereitung für München war so extrem, wie all das andere, was Nikita schon machen mußte. Übrigens, die Bedingungen, die der Professor gestellt hatte, forderten noch mehr. Die volle Selbstständigkeit nach so vielen Jahren des Zusammenlebens mit dem Vater? Dafür müßte man zumindest ein erstes Mal im Leben wenigstens alleine in den Garten gehen! Und eine fremde Sprache lernen? Frei in ihr sprechen können? Dafür müßte man endlich seine Zunge zwingen (die immer noch nicht gehorchen wollte), frei russisch zu sprechen! Ich glaube, als Sauerbruck sich von Nikita verabschiedete, war er überzeugt davon, dass er ihn nie wiedersehen würde. Woher sollte er wissen, dass Nikita schon nach drei Monaten, alleine, auf einen Stock gestützt zum Goethe-Institut kommt, wo er anfängt, Deutsch zu studieren. Und schon nach einem Jahr kommt er nach München und wird in der Dolmetscherschule aufgenommen. Zu der Zeit verschönern die "Nebel" Wladimir Kurdjukovs schon die Häuser von Josef O. Donner und seinen Freunden. Und Nikita stellt in einer der Münchner Galerien seinen Don Quichote aus, um erst dann wieder an die Tür der Akademie zu klopfen...

Drei Jahre war er nicht in seinem Dorf, wo er einst seine ersten Bilder malte. Und nun ist er wieder in seinem geliebten Haus, bei seinem Vater und wieder malen sie den ganzen Sommer zusammen. Und wieder ist auf seiner Leinwand das Lieblingsmotiv seit Kindertagen, ererbt von seinem Vater. Wie oft hat dieser "russische Don Quichote" (so nannte ihn ein deutscher Kaufmann, der ein Bild von Nikita in München kaufte) da er nach Selzo hineinritt, seine Rosinante am Zaun der Kurdjukovschen Hütte festgebunden...

"Sag, warum ist er in Rußland?" frage ich Nikita. "Ich glaube, dass das Spanien des Cervantes und unser Rußland sich sehr ähneln. Hier wohnen auch Waghalsige und Verrückte. Solche, wie mein Vater."

Leonid Lerner